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Die Tiernaturheilkunde ist eine wichtige Ergänzung zur klassischen Tiermedizin, die heutzutage leider noch viel zu wenig Anwendung findet. Oftmals liegt dies an dem eher diffusen Bild der Natur- heilkunde bei vielen Menschen und Tierfreunden. |
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Der Tierheilpraktiker ist ein sehr alter Beruf mit einer langen Tradition. Heutzutage werden hohe Anforderungen bezüglich des Ausbildungsstandards gestellt, denn die Kenntnis der verschiedenen Naturheilverfahren reicht für eine erfolgreiche Therapie natürlich nicht aus. Voraussetzung zur Ausübung dieses Berufes sind grundlegendes veterinärmedizinisches, biologisches und diagnostisches Wissen. Ebenso notwendig ist eine fundierte Kenntnis tierartspezifischen Verhaltens, denn gerade die psychisch bedingten Erkrankungen nehmen in der heutigen Zeit immer mehr zu. Der Tierheilpraktiker geht bei seiner Therapie davon aus, dass eine Schwächung des Gesamtsystems für Krankheiten anfällig macht. Anders als in der Schulmedizin, wird versucht durch eine gezielte Anregung der körpereigenen Abwehr gegen die jeweilige Krankheit vorzugehen. Es werden naturheilkundliche Mittel zum Einsatz gebracht, die weitestgehend frei von Nebenwirkungen und somit für die Tiere gut verträglich sind. Abschließend sollte noch angemerkt werden, dass der Tierheilpraktiker sich als Alternative und Ergänzung zum Tierarzt sieht, auf keinen Fall als Konkurrenz. |